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Demographie der Spender:innen

Demographie

In den bisherigen Blogposts haben wir die räumliche Verteilung der Spender:innen und die gespendeten Schrittzahlen und Pulsraten beleuchtet. In diesem Blogpost beschäftigen wir uns nun eingehender mit der Demographie der Spender:innen. Hierzu gehören die Informationen zu Alter, Geschlecht, Größe, und Gewicht, die Nutzer:innen in der App angeben können.

Einige Spender:innen (etwa 10%) haben neben ihren täglichen Ruhepuls- und Schrittanzahldaten auch freiwillig Informationen zu Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht angegeben. Diese Daten benötigen wir nicht zwingend für unsere Arbeit zur COVID-19-Bekämpfung, sie können aber wichtige Erkenntnisse liefern, wie stark die Spender:innen Community von einer repräsentativen Stichprobe abweicht.

Frauen spenden häufiger

Circa 60% der Spender:innen, die demographische Daten gespendet haben, sind weiblich. Auf zwei Spender kommen also drei Spenderinnen, ein signifikanter Unterschied. Das nach Geschlecht aufgeschlüsselte Spendenaufkommen zeigt zudem, dass Spenderinnen ebenfalls 60% der wichtigen Pulsdaten spenden, hier wird also auf individueller Ebene gleich viel gespendet. Allerdings spenden Männer mit 48% nahezu die Hälfte aller Schrittzahldaten.

Die Spender:innen sind durchschnittlich etwas älter

Im Wesentlichen gleicht die Altersverteilung in unseren Daten der Altersverteilung der Gesamtbevölkerung. Das Durchschnittsalter in Deutschland liegt bei 48 Jahren. Das Alter der Spender:innen ist etwas höher (um etwa 3,6 Jahre als der Bundesdurchschnitt). Das liegt an den abweichenden Teilnahmequoten unter jungen und mittelalten Erwachsenen zwischen 20 - 35 bzw. 45 - 60 Jahren. Erstere sind unterrepräsentiert, letztere überrepräsentiert. Eine mögliche (aber sicher nicht die einzige) Erklärung ist die unterschiedliche Risikowahrnehmung von COVID-19 in beiden Gruppen, sodass junge Menschen sich als weniger gefährdet sehen als solche über 45 Jahren. Gleichzeitig gibt es vermutlich auch einen Effekt der Einkommensunterschiede und damit der Motivation ein Fitnessarmband zu nutzen. Dieser Einkommenseffekt unterliegt zwar dem ganzen Datensatz, dürfte hier aber besonders stark sein. Es kann natürlich noch andere Gründe für die Unterschiede in den Altersverteilungen geben.

Der räumliche Altersvergleich ergibt ebenso, dass unsere Spender:innen nicht nur im Bundesdurchschnitt, sondern auch pro Bundesland im Schnitt leicht älter sind. Interessanterweise gibt es hier systematische Unterschiede zwischen den Bundesländern.

Die Spenderinnen sind jünger als die Spender

Die kombinierte Analyse von Geschlecht und Alter zeigt, dass Spenderinnen im Durchschnitt etwas jünger, Spender etwas älter sind. Der durchschnittliche Spender ist 50,2 Jahre alt und damit circa 4 Jahre älter als die durchschnittliche Spenderin mit 46,4 Jahren. Das kann wiederum verschiedene Ursachen haben.

Was kommt als nächstes?

Wie bereits im Post Schritt für Schritt erwähnt, untersuchen wir auch den Zusammenhang zwischen Schrittzahl, Ruhepuls und den hier vorgestellten demographischen Daten. Die Ergebnisse dieser Analyse erwarten Euch im nächsten Post.